Schau in den Spiegel und denk: „Wow, was für eine Frau."
Du funktionierst.
Du bist erfolgreich.
Und innerlich erschöpft.
Du erreichst das nächste Ziel, willst noch etwas an Deinem Körper verändern, noch disziplinierter sein oder noch mehr für andere geben, immer mit der Hoffnung, dass Du dann endlich zufrieden mit Dir bist. Doch genau das hält Dich in diesem Kreislauf.
Du hast Dir ein Leben aufgebaut, in dem Du für alle wertvoll bist, aber Du weißt längst nicht mehr, wer Du bist, wenn Du einmal nichts für andere tust.
Welche unbewussten Muster halten starke Frauen wie Dich immer weiter im Hamsterrad?
Du glaubst, Du musst noch mehr tun, noch mehr erreichen und disziplinierter sein, damit es endlich reicht.
Du denkst heimlich: ‚Wenn ich nur noch 5 Kilo abnehme, endlich dieses eine Ziel erreiche oder mein Partner anders reagieren würde, wäre ich endlich zufriedener mit mir.‘ Doch das nächste ‚Wenn erst …‘ wartet schon.
Du hast von klein auf gelernt: Nur wenn ich abliefere, funktioniere und stark bin, bin ich wirklich wertvoll.
Du erkennst, wo Du Deinen Wert noch davon abhängig machst, was Du leistest, wie Du aussiehst oder wie andere auf Dich reagieren.
Du spürst Deine eigenen Grenzen wieder und hörst auf, Bestätigung im Außen zu suchen.
Verstehen allein reicht nicht. Lerne, wie Du diese Muster wirklich veränderst.
Du nach außen alles im Griff hast und Dich innerlich trotzdem oft wie taub oder leer fühlst.
Du ständig Ja sagst, obwohl Dein ganzes System innerlich laut Nein schreit.
Du für alle die Starke bist, alles im Blick hast und kaum merkst, wann es Dir selbst längst zu viel geworden ist.
Dein ganzer Tag, Deine Ernährung und Dein ganzer Körper wie ein einziges Optimierungs-Projekt wirken.
Du ein Kompliment hörst, Dich innerlich unwohl fühlst und es sofort abwiegelst, statt einfach Danke zu sagen.
Du abends erschöpft auf der Couch sitzt und Dein Kopf sofort wieder rattert, was Du morgen noch alles erledigen musst.
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Ich dachte 30 Jahre lang:
Wenn ich nur genug leiste, bin ich irgendwann genug.
Mentorin für erfolgreiche Frauen
Über 30 Jahre habe ich selbst Liebe mit Leistung verwechselt. Leistungssport, Disziplin, ein durchtrainierter Körper, Anerkennung und beruflicher Erfolg wurden zu meinem Versuch, irgendwann dieses eine Gefühl zu erreichen: Jetzt reicht es. Jetzt bin ich genug.
Doch selbst bei 30.000 Euro im Monat kam dieses Gefühl nicht und auch die bedingungslose Liebe eines Menschen an meiner Seite konnte daran nichts ändern. Erst als ich erkannte, dass weder mein Erfolg noch mein Körper oder meine Beziehung das eigentliche Problem waren, sondern sich darin immer dasselbe Muster zeigte, veränderte sich etwas.
Heute begleite ich erfolgreiche, starke Frauen, die viel erreicht haben und trotzdem merken, dass mehr Leistung nicht die Antwort auf das ist, was ihnen innerlich fehlt.
„Du musst nicht weniger stark werden. Du darfst nur aufhören, Deine Stärke gegen Dich selbst zu richten.“
Stell Dir vor, Du kannst stark und ambitioniert sein, Deine Grenzen ernst nehmen und Dein Leben genießen, ohne ständig zu suchen, was an Dir noch besser werden müsste.
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Schluss mit leisten müssen